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Uber unsCD'sÔîòîãàëåðåÿInstrumente
Unsere Instrumenre 
Weder Bach noch Mozart schrieben für russische Volksinstrumente, und nicht einmal Tschaikowskij. Trozt diesen Mangels errangen die Volksinstrumente im letzten Jahrhundert ihre eigene Position auf der klassischen Konzertbühne.
 
       “Wie reizend sind diese Balalaikas!” sagte Pjetr Iljitsch Tschaikowskij!
 
 
Jedes Instrument in unserem Quartett hat seine eigene Geschichte, kurz zwar, aber interessant:
  
Balalaika/Alexey Kleshchenko 
Dieses Instrument kann man mit vollem Recht ein angestammtes russisches Volkinstrument nennen: in seinem Klang lässt sich die russische Seele vernehmen - bald brausend bald traurig und nachdenklich… Einmal hat Zar Alexej Michailowitsch  beschlossen, alle Spieler  zu vernichten, und er vernichtete das alte  russische Zupfinstrument Domra.  Diesen „heiligen“  Platz  hat die Balalaika eingenommen – und blieb für immer das Symbol der russischen Musik. Sie lässt sich leicht herstellen, es ist nicht schwer sie spielen zu lernen und sie zu spielen. Ist ganz einfach „balabonitj“ ,meint das Volk – und vielleicht kommt daher der schöne Name dieses Instements. Doch der berühmte W.W. Andreew war mit dieser Einstellung zur Balalaika nicht einverstanden. Er schuf im 19. Jahrhundert das professionelle Orchester der Volksinstrumente und die beliebte Balalaika wurde zu seinem Stern. So wurde  die Balalaika in kurzer Zeit von einem volkstümlichen zu einem wunderbaren  virtuosen Instrument und eroberte die ganze Welt mit ihrem schönen  und zarten Klang.Unsere Balalaika wurde 1985 von dem Moskauer Meister W. Getmanow hergestellt. Ihr eigenartiges und warmes Timbre gibt dem Klang des Quartetts „Exprompt“ ein besonderes Kolorit.
  
Domra/Olga Kleshchenko   
 Das Wort „Domra“ stammt von der Bennenung des uralten östlichen Zupfinstruments „Tambour“ oder „Tanbur“ her. Und wie die Linguisten meinen, haben viele Instrumente verschiedener Völker und Länder den gleichen Stamm – zum Beispiel, die Ukrainische Bandura, die italienische Mandoline, das lateinamerikanische Banjo… möglicherweise. Auf jedem Fall, ist die Spieltechnik gleich. Die ersten Nachrichten über Zupfinstrumente mit Griff in Russland stammen aus dem 10. Jahrhundert. Der Sekretär des Kalifs von Bagdad verzeichnet in seinen Notizen, dass in der Begräbniszeremonie  bei  den „Russen“ neben Essen und Wasser auch eine„Tanbur“ ins Grab gelegt wurde –vielleicht war das tatsächlich so. Das Wort „Domra“ selbst findet man zum ersten Mal in Dokumenten aus dem 16. Jahrhundert. Demnach  ist die Domra ein uraltes Instrument unter den russischen  Zupfgriffinstrumenten. Unsere Domra hat der Moskauer Meister Emeljanow 1981 hergestellt. Er hat das Instrument mit Liebe und Meisterschaft gemacht. Sie zeichnet sich durch ein silbernes Timbre und den tiefen Klang des mittleren Registers aus. Die Domra hatte eine lange Reise hinter sich, bevor ihre heutige Wirtin sie bekommen hat. Weiterhin erfreut sie den Zuhörer in Russland und im Ausland mit ihren gefühlvollen tiefen Tönen. Im Bestand des Quartetts gibt es zwei Domren – die kleine Domra und eine Alt-Domra, die aber jünger ist als die kleine. Auch sie entstand in Moskau unter den geschickten Händen des Meisters Fjodrow 1997 und hat ihr eigenes Timbre. 
 
Bajan (Knopfakkordeon)/Alexey Dedyurin
 In Deutschland gilt es als das meist bekannte Volksmusikinstrument Russlands. Es klingt paradox, aber dieses Instrument stammt überhaupt nicht aus Russland, sondern aus Deutschland. Doch daran erinnert sich kaum einer - so gut hat es seinen Platz im Ensemble der Volksinstrumente eingenommen.
Unser Bajan wurde 2010 in Moskau von den geschickten Händen des Instrumentenmeisters gefertigt. Es wurde nicht in der Fabrik produziert, sondern in seiner Hauswerkstatt gebaut. Das bedeutet, der Meister hat in dieses Insrument seine Seele und seine Liebe hineingelegt. Dieses Instrument hat einen Holzkorpus, eine metallische Mechanik, Knöpfe aus Perlmutt. Die Stahllatten der Stimmen sind am Holzresonanzboden befestigt.
Unser Instrument ist schon weit gereist.  Der Musiker, der das Knopfakkordeon spielt und sein Instrument können nicht ohne einander leben. Sie scheinen ein Ganzes zu sein.

Balalaika-Kontrabass/Evgeny Tarasenko         
 Das größte und tiefste Instrument der Gruppe der Balalaikas ist der Balalaika-Kontrabass. Er hat drei Saiten (drei Noten D, A, E) und einen Quartenumfang von der E Kontra-oktave bis zum G der kleinen Oktave. Der Klang wird dem Mediator entlockt, der aus Leder gefertigt ist.
Unser Instrument ist noch sehr jung, Es wurde 1982 von dem Instrumentenmmeister W.J. Chmyljow hergestellt. Aber nach 12 Jahren wurde es von Studenten in einem Orchesterspiel sehr stark beschädigt. Der Instrumentenmeister E.T. Grigorjew, der den Kontrabass 1997 restauriert hat, hat ihm für “Exprompt“ neues Leben eingehaucht.
Dieses Instrument bietet grosse Möglichkeiten und hat ausser seinem imposanten Äußeren einen schönen und tiefen Klang. Es gehört einfach mit zum Ensemble.
 
 

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